Samstag, 9. April 2016

[Rezension- review] Die Nacht brennt





Titel: Die Nacht brennt
Verlag: Droemer Knaur
Autor: Sarah Butler
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 14,99€ (Verlag)
Quelle

Klapptext:


Stick und Mac sind beste Freunde und wollen nur eins: raus aus Manchester, raus aus der Enge der Familie, der Wohnung, der Clique. Sie wollen mit dem Auto nach Málaga fahren, um einen Sommer voll Partys, Alkohol und Frauen zu erleben und vielleicht nie wieder zurückzukommen. Doch in der Nacht ihrer Abschiedsparty wird Mac erstochen. Stick steht unter Schock und muss mit seiner Trauer, seiner Wut, seinem Wunsch nach Freiheit und familiärer Geborgenheit klarkommen. Dann lernt er »J« kennen, ein Mädchen mit pinken Haaren und Piercings. Endlich scheint sich für den 17-Jährigen etwas zum Positiven zu wenden. Doch Sticks Wut ist nach wie vor da, und die Unruhen von London greifen bald auch auf Manchester über …


Gestaltung:


Das Cover finde ich ganz passend. Der Junge läuft meiner Meinung nach von seinem „Albtraum“ davon. Die Stadt im Hintergrund ist dann sein Gefängnis.
Der grüne Hintergrund finde ich dafür wieder angenehm.


Der Titel im Englischen finde ich auch passend, wobei die den Titel im Deutschen auch verstehen kann.


The cover fits to the story. I think he runs away from his nightmare. I also think, that the city in the background is his prison.


The green background fits too and it looks harmonious.


I like the original title, but I know why this book is called “Die Nacht brennt”.



Charaktere:


Stick: Er ist meiner Meinung nach ein unangenehmer Protagonist. Ich tat mir echt schwer ihn zu mögen bzw. gute Seiten an ihm zu finden. Ich tat mir dann ziemlich schwer Mitleid mit ihm zu haben. Klar ist er nicht schuld an dem Tod seines Freundes, aber er hat eigentlich alles an sich was das Mitgefühl mit ihm sinkt. 
Aber ich bewundere seine Freundschaft zu Mac. Er stand zu jedem Zeitpunkt hinter Mac.



Mac: Viel kann ich von ihm nicht sagen, da er ja in den ersten 50 Seiten oder so stirbt. In den Seiten, die er da war, war er ganz ok. An ihm mochte ich auch, dass er für seinen Freund immer da war.


J: An ihr mochte ich, dass sie Stick aufbaute. Ich hatte am Anfang Vorurteile gegenüber ihr, weil sie eben nicht das brave Mädchen von neben an war. Vom Aussehen her zumindest. Aber wenn sie Stick damit wiederaufbauen kann.



Stick: He is an unpleasant protagonist. I don’t like him and it is heavy to find good sites of him. I also had problems with having compassion with him. Sure he is not the murderer, but he is not an angel.


But I like, that he stands behind his friend Mac.

Mac: I can not say much about him, because he died in the first 50 pages I think. But he was ok. He also stands behind his friend Stick.





J: I liked, that she is nice to Stick and she helps him to get along with all this grieve. I had prejudices against her, because she doesn’t look great. But when she can help him then it is ok.


Meine Meinung:


Vielen Dank an den Droemer Taschenbuch Verlag, der mir ein Exemplar zugesandt hat.


Die Geschichte handelt von zwei Jugendlichen, die eine Reise nach Spanien planen. Am letzten Abend vor ihrer Abreise wird einer der beiden ermordet. Zurückbleibt der zweite, der mit ihm seinen besten Freund und seine Zukunftspläne verliert.


Das Thema ist sehr speziell. Ich habe auch ein wenig Zeit gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, da ich nicht wusste was mich erwartete.


Der Leser findet sich in einer Stadt wider, in der Menschen leben, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind. So auch die Protagonisten Stick und Mac. Sticks Schwester ist gestorben und seine Mutter ist nervlich fertig. Macs Familie ist dafür nicht wohlhabend.


Ich finde den Wunsch nach Spanien zu reisen eine gute Idee, denn die Jungs sollen ihre eigenen Erfahrungen machen. Daher fand ich Sticks Vater einfach nur nervend, wobei ich weiß, dass er es nur gut meint.


Den Schreibstil finde ich den zweien angepasst. Er ist sehr umgangssprachlich und macht es dadurch leicht flott weiterzukommen. Ich finde es klasse, dass man das Buch in der Umgangssprache geschrieben hat, denn man die Gedanken und Sätze die sie gesprochen haben leichter verstehen. Da denk ich mir dann: So könnten sie geredet haben. Aber ich muss auch sagen, dass sie wirklich herablassend geredet haben und nur Party, Alkohol und Sex im Kopf hatten.


Die Autorin hat auch die Unruhen die 2011 in einigen Städten Englands standfanden, in ihr Buch eingebaut. Da haben die Menschen die Geschäfte ausgeraubt und zeigten Gewalt. Das fand ich dann irgendwie zu viel des Guten. Ich hatte danach das Gefühl, dass die Autorin bewusst das negative aus dem ganzen herauszupicken.


Das Ende überzeugte mich nicht ganz. Als ich die letzten Seiten des Buches gelesen habe, dachte ich mir danach: Das war’s? Meiner Meinung nach endet das Buch offen. Was meiner Meinung nach schade ist.


Massive thank you to Droemer Taschenbuch publisher, which sent me an exemplar.


In this book there are two teenagers, who planned a journey to Spain. At the last night before they start, one of the guys is murdered by someone. The other one loses his friend and his plans for the future.


The topic is really special. I needed time to dip into the story, because I don’t know what to expected.


The reader comes into a city, where all people are not rich. So also the two protagonists Mac and Stick. Stick’s sister died and his mother is at breaking point with her nerves. The family of Mac is not rich too.


The wish to drive to Spain is really interesting and nice, because the guys should do their own experiences. Nevertheless, I don’t like Stick’s father, but I know, that he just wants to help his son.


The writing style fits to the two teenagers. It is very demotic and this makes it easy to read this book. I like, that this book is written demotic, because you can understand the sentences and thoughts. So I think: So this could be the language of these guys. But I have to say, that they talked disdainful and they just think of party, alcohol and sex.


The author also writes about the unrest of some cities in England 2011. People destroyed shops and stole their goods and they were violent. I think this was too much for this book. I had the feeling, that the author picks out the negative things of this city.


The end doesn’t convince me at all.  As I read the last pages of this book I thought: This was it? My opinion is, that the story ends open. It was a pity.



Fazit:


Ein durchwachsener Roman. Er hatte sicher seine Hochs und Tiefs. Mich überzeugte er vor allem durch seine Tiefgründigkeit.

Ich empfehle das Buch jeden, der eine tiefgründige Geschichte bevorzugt und Fan der Autorin ist.

 Ich vergebe 3 Herzen.



A great novel. It has ups and downs. It convinces me through its deepness.


I recommend it to everyone, who likes books with deepness and who is a fan of the author.


I give 3 hearts.




                                        








                                           

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